Rest Day Kaitaia

Nach den 33km Marsch am Ninty Mile Beach war ein Tag Pause keine schlechte Idee. Ich bin auf den letzten Kilometern so abgebrochen. Laufen hat einfach nur noch weh getan. Am nächsten Morgen war alles bis auf die Blasen an den Füßen und die roten Stellen eigentlich gut. Nachdem die erste Eingebung überwunden war, vielleicht doch heute weiter zu gehen, habe ich es geschafft noch etwas im Kopf zu entspannen und Klamotten zu waschen. Die beiden anderen TA Hiker waren losgezogen in ein Kaffee. Nachdem ich dann mit meinem morgendlichen Dingen durch war, bin ich ihnen gefolgt. Also erstmal einen Kaffee gegönnt und Ei Benedict auf glutenfreien Toast, wenn es schon was glutenfreies gab. Es war auch wirklich sehr gut. Wie sich dann herausgestellt hat, gehört das Lokal dem Mann, der die Maori Vorführung gebucht hat, an der wir spontan teilgenommen haben, außerdem arbeiten dort zwei Schweizer, die wir am Abend vorher im Hostel getroffen haben. Die gehen manchmal ins Hostel um da abzuhängen. OK, also wirklich nicht viel los in Kaitaia.
Danach war noch Einkaufen angesagt, was schon lange dauert, wenn man versucht, eine gewisse Anzahl an Kalorien und Packungsgrößen zusammen zu bekommen. Mit riesen Hunger bin ich dann nachmittags da raus und mit warmer Hähnchenkeule für auf die Hand. Danach dann noch Essen vorbereitet für die nächsten Tage. Ich mache mir eine Müslimischung und packe die mir dann portionsweise ab. So habe ich einen guten Überblick, wie viel ich habe. Ich packe dann noch Tagesrationen an Snacks für den Tag. Das kann ich dann morgens einfach in meine Fronttaschen packen und gut ist. So geht auch immer etwas mehr Gewicht von hinten weg und vorne ist es mehr oder weniger konstant.
Dann noch ein bisschen mit Zuhause kommunizieren und ins Bett. Der nächste Tag soll matschig und anstrengend werden.


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