Heute morgen konnte ich erstmal im Zelt liegen bleiben bis die Sonneaufgegangen war und das Zelt leicht erwärmt hat. Sie hatte am frühen Morgen noch nicht die Kraft das Zelt schnell zu trocknen, daher musste ich irgendwann dann doch mal aus dem noch feuchten Zelt raus. Dabei wird man selber auch immer etwas Nass. Ich habe dann ganz in Ruhe gefrühstückt, gelesen etwas den Schafen zugeschaut und das Meer bewundert. Sehr entspannt und beruhigend diese Bucht, wirklich schon.
Gegen neun habe ich dann angefangen meine Sachen langsam zu sortieren da wurden die ersten stellen am Zelt schon trocken. Gegen Zehn bin ich dann gemütlich Richtung Kaffee aufgebrochen, dort waren sie schon fleissig am vorbereiten. Rasenmähen, Sonnenschirmen aufstellen, Tische gerade rücken, dass konnte ich noch vom Hügel aus beobachten. Ich habe mich am Vortag etwas gewundert über die größe der Lokalität, sind doch nur ein paar Menschen ausgestiegen um die Insel zu erkunden und dann wieder schnell auf das Boot zurück. Ich habe also ganz gemütlich meinen Kaffee getrunken und unter einem Sonnenschirm Postkarten geschrieben als die Fähre angelegt hat, Abfahrt war für 12:15 geplant und sie kam gegen 10:40 ungefähr an, heute eine grössere als die mit der ich am Vortag ankam. Und alle Leute sind von Board gegangen. Meine am Vortag ist weitergefahren und hat die Leute später wieder eingesammelt. Wie mir später klar wurde sind das zwei verschiedene Touren auf die sie mich am Schalter gebucht hatten, eine zum Hole in the Rock und eine auf dem Boot Dolphin Seeker, der Name macht ja klar wozu das Boot gut ist.
Ich hatte dann aber verstanden warum das Café so groß ist und so viel Personal hat. Sie haben dort dann mal eben ca 1.00 Leute mit essen und trinken versorgt.
Dann ging es wieder auf das Boot und wir sind anders zwischen den Inseln zurückgefahren als auf der Hinfahrt, aber schon wieder in Richtung Paihia, da dachte ich ja noch das ich wie es anders Tafel auf der Insel geschrieben stand noch zum Hole in the Rock fahren, so war es aber nicht. Auf einmal hat der Kapitän über Lautsprecher angefangen zu quasseln und was von Delphinen erzählt und das sie normalerweise um die Uhrzeit immer welche finden. Bei mir erstmal Fragezeichen um Kopf bis ich auf einem der Rettungsringe den Namen des Bootes gelesen habe 😉
Wir hatten dann auch Glück und die Delphine kamen dann auch um Boot der Kapitan hat ganz langsam gemacht damit kein Tier zu Schaden kommt. Dann war natürlich Fotostunde angesagt. Nach einiger Zeit müssten wir uns dann wieder langsam von dem Schwarm weg bewegen, sie haben da ja schließlich einen Zeitplan. Also zurück über Russel nach Paihia geschippert, naja so langsam war der Kahn nicht.
In Paihia bin ich dann nochmal die Übernachtungsoptionen durchgegangen und habe mich für das nächstgelegenste entschieden Haka House eine Hostel Kette die wohl die Youth Hostels also Jugendherbergen übernommen hat.
Dort waren nur noch wenige Betten frei und der Preis war natürlich gestiegen.. Eigentlich eine Frechheit für ein Hostel das nicht wirklich viel bietet. Naja
Ich bin erstmal einkaufen gegangen um ein Paar Vitamine und essen für die kommenden Tage zu ergattern. Die Versorgungssituation für die kommenden Tage ist sehr unklar. Die Trail Notes sind für ein viel zu langes Stück geschrieben und habe zu wenig Detail Informationen. Der Author vom TA Trust will das vielleicht nächstes Jahr mal verbessern.
Ich werde nochmal die Leute mit Farout befragen müssen nach Details die nicht in den Trail Notes stehen.
Im Hostel hatte ich dann Christina wieder getroffen und anscheinend sind alles die vorher in Kerikeri waren auch wieder hier in Paihia nur verstreut und sie wollen wohl alle am Donnerstag also morgen mit dem Kayak fahren, mal schauen wer danach dann am Ende des Kayak Trips übernachtet und wer noch die nächsten 20km läuft.
Nach meinem Nachmittagsessen, Salat, Brokkoli und Glasnudeln mit Ei habe ich mich auf die Suche nach einem Kaffee gemacht, vieles macht hier aber auch früh zu, zumindest die Cafés haben eher am Morgen geöffnet, ab 16:30 machen auch die Geschäfte langsam zu. Ich habe dann noch nach einer Lanolin Creme und Shampoo in Reise größe Ausschau gehalten und bin im dritten laden, eher ein Tourishop fündig geworden NZ Made Lanolin skinncare. Und eine festes Shampoo in einem kleinen döschen, super.
Dann noch ein Kaffee im Hafen Restaurant Charlottes Kitchen 🙂
Danach habe ich beschlossen noch ein paar Süßkartoffelpommes zu probieren damit ich auf jeden Fall genug Energie für morgen habe. Da ist Bruce an mir vorbei gelaufen, er wollte lieber Pizza, wir haben kurz unsere Pläne für morgen besprochen und er will auch bis zur nächsten Campsite mitlaufen.
Im Hostel habe ich dann noch ein bisschen Trail Recherche betrieben und Karten Daten geladen per WLAN.
Dann noch Duschen und ab ins Bett zum schreiben. Die Dusche hat mich jedenfalls erstmals geärgert, erst kam nur Wasser geplätschert das nur lauwarm war und dann mit den nassen Haaren wurde es kalt. Die DOC Campsite am Tag davor war besser mehr Druck und wärmer, das will schon was heißen. Danach bin ich in mein Bett gekrabbelt das so niedrig ist das es schon ein Kunststück ist da rein zu kommen. Ich habe zwar einen Discount Code gehabt aber für den Preis werde ich eine schlechte Bewertung schreiben. Hinzu kommt noch das ich extra nochmal gefragt hatte welches Bett mein sei und der Kerl an der Rezeption meinte ich kann mir ein freies aussuchen, auf den Zimmerschlüsseln sind aber Buchstaben passend zu den Betten, dementsprechend hat der Mensch der nach mir kam einfach meine Sachen vom unteren Bett wieder weg geräumt. Daher bin ich jetzt von dem Laden hier gar nicht überzeugt. Sieht zwar schick und modern aus konnte aber nicht überzeugen. Achja das Zimmer in dem ich bin hat zwar ein Mini Fenster das kann man aber nicht öffnen und es gibt nur eine Lüftung die aber nur ansaugt, also keine Chance auf Frischluft.
Naja Auge zu Handy laden und dann morgen früh weg und nie wieder kommen.

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