Heute morgen wurde ich früh von der Müllabfuhr geweckt, die freundlicherweise um ca 3:30 angefangen hat den Glascontainer direkt vor dem Fenster zu leeren. Danach waren ungefähr im halbstunde Takt die anderen Müllsorten dran. Also bin ich um 5:45 aufgestanden, nachdem mein Telefon komplett geladen war, Bett abgezogen und ziemlich erfolglos versucht, leise das Zimmer zu verlassen, würde ich sagen.
Nach dem Ziehen der Schultermuskulatur an unbekannten Stellen gestern Abend, habe ich mir nochmal die Anleitung zum Einstellen der ganzen Bänder des Rücksackes angeschaut und bin die Einstellprozedur durchgegangen. Er sitzt nun besser würde ich sagen, schaun mehr mal.
Nach dem Frühstück und einem kurzen Telefonanruf zu Hause habe ich noch schnell Zähne geputzt und dann auf zum Bus.
Am Busterminal stand schon eine riesen Traube vor dem Bus 🙁 also keine Change auf die Plätze vorne oben im Doppeldecker Bus. Naja, schnell noch einen Kaffee geholt und dann ging die Reise auch schon los..
Ach ja auch im Bus sind mal wieder Deutsche unterwegs, wie auch im Hostel.
Wie sich im Laufe der Fahrt herausgestellt hat, waren im Bus noch 4 Mädels, die den TA laufen. Mel, mit der ich in Auckland schon im Hostel war, Franzi und Christina aus der Schweiz und ein anderes Mädel das ziemlich ruhig ist.
Nach Ankunft in Kaitaia haben Franzi, Christina und ich uns dann bei der i-Site in das Intentions-Book eingetragen.
Franzi musste auch noch einkaufen und an Christinas neuen Rucksack ist die Schnalle für die Ruckenlängen Einstellung gebrochen, also hat uns die Dame von der I-Site zum ‚fishing and hunting Store‘ neben dem ‚Pack and Save‘ geschickt ,da sind wir dann zu dritt hin. Nachdem der halbe Laden versucht hat, den Rucksack zu reparieren und wir eine Lösung gefunden hatten, hat sich gezeigt das der Rucksack eigentlich zu groß für sie ist. Daraufhin hat die Verkäuferin ihr zu einem neuen geraten. Christina hat dann Rucksäcke anprobiert während Franzi und ich zum Einkaufen sind. Wir konnten unser Gepäck solange in dem anderen Geschäft lassen. Cool!
Im Pack n Save war natürlich erstmal eine Herausforderung sich zurecht zu finden und dann noch eine Idee zu bekommen, was man von dem Zeug dort eigentlich gebrauchen kann. Wir hatten allerdings nicht ewig Zeit, da der andere Laden bald schließen würde.
Daher gab es etwas Reis, was für den Geschmack und ein paar Riegel. Frühstückssachen hatte ich ja schon in Auckland gekauft.
Als wir zurück im ‚Hunting and fishing‘ Laden waren, hatte sich Christina tatsächlich einen neuen Rucksack gekauft, ich hatte erst vermutet sie würde das nur als Option testen. Aber sie fühlte sich mit dem neuen Rucksack sehr wohl.
Danach sind wir dann auf die Jagd nach einer Unterkunft für die Nacht gegangen. Wir sind mit Franzi zu dem Backpacker Hostel gegangen, das sie gebucht hat, nachdem ich versucht hatte, per Telefon herauszufinden ob noch etwas frei wäre, der Rückruf aber nicht kam. Also haben wir es direkt versucht. Die Frau an der Rezeption war zwar etwas verwirrt, hat dann aber doch noch rausgefunden, dass sie noch Betten frei haben. Einmal im Male Dorm und eins im Girls Dorm. Wobei bei mir im Zimmer später immer noch ein Bett frei war. Zur Not hätten sie auch noch ein Not Matratzenlager gehabt, das sie aber erst ab 19Uhr belegen.
Soweit so gut! Beim Erkunden des Hostels konnten wir Gesänge wahrnehmen, die aus dem Maori Mare nebenan kamen. Christina hat dann anscheinend jemanden angequatscht und jemand aus dem Ort hat eine Vorführung gebucht. Wir dürften bestimmt teilnehmen, wir sollten nur denjenigen vorher nochmal fragen, der es gebucht hat.
Wir haben dann gefragt und durften auch teilnehmen, sehr spontan, aber auch sehr cool.
Danach haben Christina und ich uns noch eine Portion Fisch and Chips zum Abendessen geholt. Der kleine Laden hatte einen echt guten Durchsatz und es kamen ständig neue Leute rein, die Essen abgeholt haben. Das Warten hat also gedauert. Die Locals bestellen das Essen vor und kommen es später abholen, wie uns einer der Mitwartenden dann erklärt hat.
Danach war noch Wäsche waschen und Food prep angesagt. Also Essen in kleine Portionen umverpacken und unhandliche Umverpackung entfernen.
Im Hostel habe ich dann noch mit zwei Franzosen in meinem Zimmer gesprochen. Wie sich gezeigt hat wollten sie am nächste Tag zum Cape fahren, also habe ich uns dort gleich mal eingebucht 😉

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