Wie schon erwähnt, hat es am Morgen angefangen zu regnen und ich kam erst spät an, also wollte ich nicht zu früh raus. Habe dann soweit alles im Zelt gepackt ohne raus zu gehen, das war das erste Mal. Dann nur noch schnell das Zelt zusammen gelegt und eingepackt, da werde ich auch immer besser.
Dann wieder an den Strand. Mmh, da läuft doch jemand mit rotem Packcover. Ein TA Walker? Mal abwarten, ob ich ihn wieder sehe, jedenfalls läuft das Packcover langsamer als ich. Nach ein paar Kilometern ging es dann durch die Dünen in Richtung Straße, da stand jemand mit Rucksack unter einem Baum und schon stoppte ein Fahrzeugen neben ihm. Naja, es war leicht am nieseln.. ich hatte nur meine Regenjacke an, weil mein Shirt vom Auswaschen und Regen noch komplett nass war.
Ich bin weiter gelaufen, das Auto fuhr neben mich und die Fahrerin fragte, ob ich einen Lift mach Waipu brauche, nein ich laufe danke. Es war auch schon wieder am Aufklaren. Ich bin dann meine paar Kilometer zum Ort gelaufen, den Kerl mit dem Packcover habe ich nicht wieder gesehen. Dafür gab es ein hübsches Café in Waipu. Super Sache, erstmal eine kleine Pause und die nächste Karte in der Trail App runter laden, ich bin schon so weit, dass ich die nächste offline Karte brauchte.
Beim Rausgehen haben mich zwei Frauen angesprochen, sie würden ja nur wenige TA Walker sehen. Naja, da sind schon einige und wie ich das so erzähle, wie viele da jeden Tag los laufen, schaue ich auf die andere Straßenseite und sehe einen Kerl mit Rucksack und Wanderstöcken, hatte ich bisher noch nicht gesehen, aber bestimmt auch ein TA Walker. Wir haben uns dann auch gleich kurz ausgetauscht, er kommt aus Kanada und macht etwas langsam, weil er sich verletzt hatte. Er kam auch vom Uretiti Beach, aber ich hatte ihn dort nicht gesehen, er aber mein Zelt, das so prägnant vor den Toiletten stand.
Er wollte noch einkaufen, ich bin dann wieder aus dem Ort raus gelaufen. Dort gab es dann den ersten Fuß- und Radweg den ich in NZ gesehen habe, teilweise noch im Bau, aber sehr cool.
Irgendwann ging es dann auf einer langen Gravelroad einen Berg hinauf zu einer Art Neubaugebiet, also es ist als solches ausgeschrieben und ein paar Einfahrten wurden in die Landschaft geschoben, aber mehr auch nicht – ziemlich geile Lage mit super Aussicht. Dafür alles am Berg. Zum Glück wurde es dann wieder etwas bewachsener und bescheidener bevor es in ein Naturschutzgebiet ging. Dort gibt es eine kostenlose Campsite, die neu und hübsch gemacht ist. Aber es war noch früh am Tag und der Berg hing in einer Wolke, schon den ganzen Tag, das konnte ich schon vom Strand aus sehen. Das war mir zu kalt und zu feucht. Also nach Optionen geschaut, nächsten Campingplatz angerufen und gefragt, ob ich nach den Office Hours noch einchecken kann. Klar, ich muss dann nur am nächsten Morgen im Büro bezahlen, super. Also weiter zum Cliff Walkway. Aber vorher noch eine super steile private Straße runter und dann über etwas Farmland zu den Klippen hinauf. Ein echt schöner Walk.
Angekommen bin ich dann am Surfclub, wo die Eltern ihre Kinder gerade abholen. Ja, die sie hier anderes gewohnt als in Europa.
Der Campingplatz war dann auch direkt am Wasser, Zelt aufgebaut und erstmal die Füße ins kalte Wasser. Super! Dann warm duschen, essen und schlafen…


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